Heute habe ich das große Vergnügen, wieder einmal ein fertiggestelltes Buch zu präsentieren:

Klappentext:
Im Jahre 2007 startete die Lokalzeitung von Usti nad Labem, »Ustecky denik«, eine Umfrage, wen ihre Leser für den größten und bedeutendsten Sohn der Stadt hielten. Der Sieger: Johann Schicht. Wer ist dieser Mann, der auch einhundert Jahre nach seinem Tod 1907 noch so populär ist, dass er zum »größten Aussiger« avancierte? Matthias Gerschwitz versucht in seinem Buch eine Annäherung an den nordböhmischen Menschenfreund und Kaufmann Johann Schicht sowie sein Lebenswerk: das Unternehmen Georg Schicht A.G. – die ›Schichtwerke‹ in Aussig an der Elbe.
Etwas zur Entstehung:
Als ich für mein Buch »Molle und Medaille« – die Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs – recherchierte, führte mich mein Weg auch nach Aachen zu einem Enkel des Kneipengründers. Eine spätere zufällige Begegnung in Berlin führte diesen Enkel zu der Idee, die Geschichte seines Urgroßvaters aus der mütterlichen Linie – eben jenes Johann Schicht, der von 1855 bis 1907 lebte – in Buchform gießen zu lassen. So gab er mir den Auftrag zur Recherche und zum Schreiben des vorliegenden Buches sowie zur Produktion von 200 Exemplaren für seinen Eigenbedarf.
Bei der Recherche, die ich leider nicht vor Ort in Usti nad Labem (dem ehemaligen Aussig an der Elbe, auf halbem Wege zwischen Dresden und Prag gelegen) durchführen konnte, da das Stadtarchiv keine Unterlagen besitzt und das alte Firmenarchiv noch nicht gesichtet und sortiert ist, fand ich sehr spannende Dinge heraus: So spielt in einem Kapitel ein Berliner Restaurant eine Rolle, das Carl Zuckmayr als Spielort des 1. Aktes von »Des Teufels General« verwendet hat. Und es stellte sich heraus, dass die Idee des »Volkswagens« gar nicht von Ferdinand Porsche – und noch weniger von Adolf Hitler – stammt, sondern schon viel älter ist.
Die Georg Schicht A.G. – Johann Schichts Vater hatte sie gegründet, der Sohn aber auf den Weg zum Weltruhm gebracht – gehörte 1929 zu den Gründungsfirmen der österreichischen Unilever und ging 1939 in die mittlerweile deutsche Unilever auf. (Zur Unilever gehören Marken wie z.B. Rama und Lätta, Sunil und Omo, Iglo und Langnese etc.)
Da das Thema recht speziell ist und eine Zielgruppe jenseits der Familie verschwindend gering, kamen wir zu dem Entschluss, dieses Buch als reine Privatsache ohne offizielle Veröffentlichung zu erstellen. Trotzdem habe ich die Erlaubnis, Bücher auch extern zu verkaufen. Wer interessiert ist, kann ein Ex. für € 19,90 erwerben. Für Bestellungen aus dem Ausland muss ich leider € 5,00 Porto- und Versandkostenanteil berechnen. Ab einer Menge von drei (3) Büchern liefere ich portofrei.
eMail mit Rechnungsadresse genügt. Hier gibt’s was zum Schnuppern.