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5. September: Bullrich und Columbo am Nauener Tor

Nein, Peter Falk kommt nicht – aber dafür werden Barbara Schilling (Autorin u.a. der “Columbo”-Bücher und “Meine Berliner Kindheit”) und Matthias Gerschwitz (“Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure”, “Molle und Medaille”) am Samstag, den 5. September in Potsdam auf dem Markt am Nauener Tor ihre Bücher – und natürlich auch die “Geschichten für Entdecker” – präsentieren.

Zwischen 9.00 und 15.00 Uhr heißt es dann: “Autoren aus der Region – für Leser (nicht nur) aus der Region”.



Lesung am 4. August in St. Marien – Berlin-Spandau

Am Dienstag, den 4. August, ist es um 20 Uhr wieder so weit: Maryanne Becker und Matthias Gerschwitz lesen aus den Geschichten für Entdecker – eine Anthologie mit elf unterschiedlichen Schatz-Geschichten. Maryanne Becker präsentiert Auszüge aus ihrem Nicht-nur-Lyrik-Band Wie eine Feder im Wind, während sich Matthias Gerschwitz auf Alt-Berliner Surensuche begibt: Interessantes und Humorvolles über einen der ältesten deutschen Markenartikel, Bullrich-Salz, und Auszüge aus der Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs, der Gaststätte Wilhelm Hoeck 1892 in der Wilmersdorfer Str. 149.

St. Marien, Behnitz 9, ist seit 2001 in Privatbesitz und wurde durch Spendenmittel restauriert. Die katholische Kirche dient heute als Ort für unterschiedliche Veranstaltungen. Mit dem Eintritt von € 10,00 soll die weitere Sanierung und Instandhaltung der Kirche gewährleistet werden. (Nicht nur) deshalb würden wir uns über regen Besuch sehr freuen.

Hier nochmal die Daten:

Dienstag, 4. August 2009, 20.00 Uhr
St. Marien – Behnitz 9 – U-Bhf. Altstadt Spandau
Eintritt € 10,00 (Abendkasse)



Unerwarteter Besuch im “Hoeck”

Große Überraschung in der letzten Woche: In der Gaststätte Wilhelm Hoeck 1892 steht Maria Elena Rüttler mit ihrem Mann Héctor Horacio Cuello. Beide sind aus Argentinien angereist, um auf den Spuren von Marias Großmutter zu wandeln. Die nämlich ist – bzw. war, denn sie ist nun auch schon seit etlichen Jahren verstorben – Ilse, die älteste Tochter von Wilhelm und Margarete Hoeck. Maria hatte in den Unterlagen die Geburtsurkunde gefunden, der sie die Adresse “Wilmersdorfer Straße 150″ entnahm. Als die beiden nun vor dem Haus standen, in dem Hoeck 1901 seinen Firmensitz hatte, stellten sie ungläubig fest, dass es nebenan eine Alt-Berliner Kneipe mit dem Namen “Hoeck” gibt.

Ilse Hoeck schien nach der Hochzeit mit einem Kaufmann aus Frankfurt/Oder und der Auswanderung nach Argentinien vergessen zu sein, denn ihre Spur hatte sich verloren. Mit Marias Besuch konnte nun eine Lücke in der Familie geschlossen werden. So stellte ich fest, dass der Eintrag zu Ilses Hochzeit im Register der Luisengemeinde Charlottenburg etwas undeutlich geschrieben war: Der Großvater von Maria Elena, dessen Namen ich als “Artur Küttler” entziffert hatte, hieß in Wirklichkeit “Oskar Rüttler”.

Beide Argentinier, vor allem aber Maria, waren sichtlich gerührt, bisher unbekannte Spuren ihrer Familie zu finden. Dass den beiden ein Exemplar meines Buches Molle und Medaille überreicht wurde, versteht sich von selbst. Genauso, wie die Freude über den Besuch mit einem frisch gezapften Kindl-Pils – natürlich stilecht aus “Hoeck”-Gläsern – gefeiert wurde. Die Gläser konnten sie natürlich auch mitnehmen. So geht der “alte Hoeck” im Jahre 2009 noch mal auf Weltreise…

Das Foto zeigt von links Héctor, in der Mitte Maria Elena und rechts Holger Wiedenhöft, den “Hoeck”-Wirt.



Lesung in der Brotfabrik

Am 4. Mai war es so weit: Die Lesung von Marco W. Linke, Barbara Schilling, Maryanne Becker und Matthias Gerschwitz (auf dem Bild von links nach rechts) ging im wahrsten Sinne des Wortes “über die Bühne”. Barbara, Maryanne und Matthias trugen im ersten Teil ihre Beiträge aus der Anthologie Geschichten für Entdecker vor, während Marco eine Kurzgeschichte aus seinem Band “Rote Zitrone” las.

Im zweiten Teil kamen die verschiedenen Genres zu ihrem Recht: Maryanne las aus ihrem (Nicht nur-) Lyrik-Band “Wie eine Feder im Wind”, Barbara stellte einen Auszug ihres Debut-Romanes Meine Berliner Kindheit vor, und Matthias präsentierte humorvolle Geschichten aus der Chronik Bullrich-Salz – Marke · Mythos · Magensäure. Den Abschluss bildete wiederum Marco mit einer weiteren Geschichte aus der “Roten Zitrone”. Die etwa 40 Zuhörer dankten mit Applaus. (Foto: Heinz W. Pahlke)



Mit der BVG zur “Molle”

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) berichten in ihrem monatlichen Kundenmagazin “_plus” in der April-Ausgabe ganzseitig über Molle und Medaille. Der Text wurde von Dr. Christian Piepert so anregend verfasst (herzlichen Dank!), dass es nicht verwundern würde, wenn viele BVG-Gäste an der Station “Bismarckstraße” ihre Fahrt unterbrechen, um die nahegelegene Traditionsgaststätte Wilhelm Hoeck 1892 aufzusuchen. Und natürlich, um ein Exemplar des Buches zu erwerben…



Lesung am 4. Mai in Berlin-Weißensee

Aus dem Pressetext des Veranstalters “Brotfabrik”:

Entdeckungen

Schon beim Auftakt in der Brotfabrik im Januar 09 waren Barbara Schilling und Marco W. Linke zu Gast bei Vision und Wahn. Im Mai werden die beiden Autoren ein weiteres Mal die wahnvisionäre Bühne betreten, diesmal in Begleitung von zwei weiteren Autoren: Maryanne Becker und Matthias Gerschwitz. Anlass hierfür ist unter anderem die Veröffentlichung der Anthologie Geschichten für Entdecker, zu der sowohl Schilling als auch Becker und Gerschwitz eine Geschichte beigesteuert haben. Aus diesem Grund steht die Vision und Wahn-Lesung im Mai auch unter dem Motto “Entdeckungen”.

Marco W. Linke las im Januar aus seiner frisch mit dem Literaturpreis des Landes Brandenburg 2008 ausgezeichneten Geschichte “Der Ventriloquist”. Im Mai wird der Autor zudem Geschichten aus seinem satirischen Pärchen-Kurzgeschichtenband “Rote Zitrone” vorstellen.
Barbara Schilling, unter anderem Autorin des Buches “Columbo”, liest aus der Anthologie “Geschichten für  Entdecker” und ihrem Debütroman “Meine Berliner Kindheit”.
Die Diplom-Soziologin und Autorin Maryanne Becker wird mit Auszügen aus der Anthologie und Geschichten aus ihrem Lyrik-Prosa Bändchen “Wie eine Feder im Wind” zu hören sein.
Neben seinem Anthologiebeitrag aus “Geschichten für Entdecker” wird Matthias Gerschwitz auch sein Buch “BULLRICH-SALZ: Marke · Mythos · Magensäure” vorstellen.
Nach zwei Monaten Pause wird auch wieder der einzigartige Georg von Weihersberg am Piano zu hören sein.
Die Lesung findet dieses Mal auf der Theaterbühne in ersten Stock statt.
Durch den Abend führt Thomas Manegold, der selbst auch einige Texte beisteuern wird.

“Vision und Wahn” – Lesung am 04. Mai 2009
Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik
Caligariplatz, 13086 Berlin
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 6 Euro
www.visionundwahn.de



Ein Lesetipp im Kundenmagazin der Berliner Sparkasse

Am Wochenende erschien in der Online-Ausgabe der “Berliner Akzente” ein Tipp von einer Leserin, die meine Molle und Medaille empfiehlt. Ich kann mich bei Elli Kränzer aus Berlin-Neukölln nur bedanken – für die ausgesprochen schöne Rezension und die 5 Sterne.



Erfolgreiche Lesung am 21. März

Es war (fast) so, wie ein halbes Jahr zuvor. Wieder einmal war die älteste Kneipe Charlottenburgs – “Wilhelm Hoeck 1892″ – bis auf den letzten Platz gefüllt. Und das, obwohl es diesmal keine Buchpräsentation gab, sondern “nur” eine Lesung auf dem Programm stand.

Natürlich ging es mit Molle und Medaille wieder um die Geschichte der Kneipe; eine Lesung am authentischen Ort hat ja ihren ganz besonderen Reiz. Und: Es ging um Passagen aus Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure. Diesmal insbesondere um die humorigen und legendären Reklameverse.

Als Clou gab es im dritten Teil Auszüge aus alten Charlottenburger Tageszeitungen – alt heißt hier: zwischen 1892 und 1898. Verwundert vernahmen die Gäste die Geschichte der Schlägerei anlässlich einer Hochzeit, bei der die Braut “mit einem Stuhlbein eine heftige Kopfwunde erlitten” hatte und dem “jungen Ehemann von seinem Schwiegervater drei Vorderzähne ausgeschlagen” wurden. Verwundert deshalb, weil eine solche Geschichte üblicherweise aus der Musikbox kommt: Fredy Sieg hatte in seinem Couplet “Hochzeit bei Zickenschulze” von einer ähnlichen Keilerei berichtet. Das Lied stammt aus den 20er Jahren, die Zeitungsmeldung allerdings schon von 1898. Was wir heute “Gassenhauer” nennen, war früher oft die Veralberung von tatsächlichen Ereignissen. Schade, dass das aus der Mode gekommen zu sein scheint…

Übrigens war die Lesung auch Anlass für zwei sehr schöne Artikel. Der Tagesspiegel (Interview: Daniel Stender – Herzlichen Dank!) ebenso wie das Berliner Abendblatt nutzten in ihren Ausgaben vom 21. März 2009 den Termin, um “Molle und Medaille” vorzustellen; außerdem kündigte die Berliner Woche die Lesung in der Ausgabe vom 18. März an.



Lesung am 21. März 2009

Es ist wieder so weit: Am Sonnabend, den 21. März 2009 lese ich um 18.00 Uhr aus meinen beiden Büchern Molle und Medaille und BULLRICH-SALZ – Marke · Mythos · Magensäure. Eine kleine Überraschung gibt es dazu: Einige Charlottenburger Schätzchen sind auch dabei…

Die Lesung findet statt bei “Wilhelm Hoeck 1892″, Berlin-Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 149. Mit € 5,00 sind Sie dabei!



Herzlich willkommen, Barbara Schilling!

Barbara Schilling, 1978 geboren, ist Werbetexterin und Autorin. Neben Gedichten, Haikus und Aphorismen gehören zu den bekanntesten Werken die amüsanten Kurzgeschichten über ihren Hund COLUMBO – Ein Hund für alle ‘Felle’ und COLUMBO. Vier Pfoten und ein Halleluja!

In ihrem soeben erschienenen Debutroman Meine Berliner Kindheit: Zwischen Himmel und Hölle, Brennholz und Kartoffelschalen erzählt sie ein Stück Kriegs- und Nachkriegszeit aus dem Blickwinkel der Hinterhof-Göre Helene.

Meine Berliner Kindheit ist eine Berliner Geschichte, wie sie besser nicht hätte erzählt werden können. Deshalb herzlich willkommen bei “berliner-geschichten.com”!