Ohne Bullrichs kein »Schwarzer Kanal«
Wieder einmal hat sich die Märkische Allgemeine am 17.09.2012 der Familie Bullrich aus Teupitz und ihrer (angeblichen) Verbindung zu Karl-Eduard von Schnitzler, dem Chef-Agitator des Fernsehens der DDR – auch “Sudel-Ede” genannt – gewidmet. Schnitzler hatte ja behauptet, seine Großmutter entstamme einer außerehelichen Liason seiner Urgroßmutter, die mit dem Magensalz-Fabrikanten Bullrich verheiratet gewesen sei, mit dem späteren Kaiser Friedrich III. (»99 Tage-Kaiser«). Auch in diesem Artikel greift die Zeitung auf die Recherche des Familienforschers Werner Timann und mein Buch »Bullrich Salz – Marke, Mythos, Magensäure« zurück.
Tatsächlich sind aber auch die Teupitzer Bullrichs eng mit Bullrich-Salz verbunden: Nichte und Neffe des August Wilhelm Bullrich, die in Teupitz aufwuchsen, führten die Geschäfte des Bullrich Salz-Erfinders bis zum Verkauf der Firma im Jahre 1920.




