Beiträge in der Kategorie “Bullrich-Salz”.

Lesung am 4. Mai in Berlin-Weißensee

Aus dem Pressetext des Veranstalters “Brotfabrik”:

Entdeckungen

Schon beim Auftakt in der Brotfabrik im Januar 09 waren Barbara Schilling und Marco W. Linke zu Gast bei Vision und Wahn. Im Mai werden die beiden Autoren ein weiteres Mal die wahnvisionäre Bühne betreten, diesmal in Begleitung von zwei weiteren Autoren: Maryanne Becker und Matthias Gerschwitz. Anlass hierfür ist unter anderem die Veröffentlichung der Anthologie Geschichten für Entdecker, zu der sowohl Schilling als auch Becker und Gerschwitz eine Geschichte beigesteuert haben. Aus diesem Grund steht die Vision und Wahn-Lesung im Mai auch unter dem Motto “Entdeckungen”.

Marco W. Linke las im Januar aus seiner frisch mit dem Literaturpreis des Landes Brandenburg 2008 ausgezeichneten Geschichte “Der Ventriloquist”. Im Mai wird der Autor zudem Geschichten aus seinem satirischen Pärchen-Kurzgeschichtenband “Rote Zitrone” vorstellen.
Barbara Schilling, unter anderem Autorin des Buches “Columbo”, liest aus der Anthologie “Geschichten für  Entdecker” und ihrem Debütroman “Meine Berliner Kindheit”.
Die Diplom-Soziologin und Autorin Maryanne Becker wird mit Auszügen aus der Anthologie und Geschichten aus ihrem Lyrik-Prosa Bändchen “Wie eine Feder im Wind” zu hören sein.
Neben seinem Anthologiebeitrag aus “Geschichten für Entdecker” wird Matthias Gerschwitz auch sein Buch “BULLRICH-SALZ: Marke · Mythos · Magensäure” vorstellen.
Nach zwei Monaten Pause wird auch wieder der einzigartige Georg von Weihersberg am Piano zu hören sein.
Die Lesung findet dieses Mal auf der Theaterbühne in ersten Stock statt.
Durch den Abend führt Thomas Manegold, der selbst auch einige Texte beisteuern wird.

“Vision und Wahn” – Lesung am 04. Mai 2009
Kunst- und Kulturzentrum Brotfabrik
Caligariplatz, 13086 Berlin
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 6 Euro
www.visionundwahn.de



BULLRICH-SALZ als Fallstudie

Der Lesung am 21. März folgten heute, am 25. März, spannende 90 Minuten an der University of Management and Communication (UMC) in Potsdam. Lorenz Savelsberg, Geschäftsführer des Unternehmens Rights n’ Faces und Dozent an der UMC, bat mich, einen Vortrag über “Integrierte Unternehmenskommunikation” am Beispiel der Geschichte von BULLRICH-SALZ – wie in meinem Buch dargestellt – zu halten. Und tatsächlich bietet die Chronik einiges, was auch für das moderne Marketing interessant ist: Angefangen vom erbitterten Kampf zweier Firmen zwischen 1863 und 1920, die sich im Firmennamen nur graduell unterschieden: A. W. Bullrich hier – C. W. Bullrich da, aber ein gleichnamiges Produkt – Original Bullrich’s Salz – vertrieben … über den nach dem Zusammenschluss zu “A.W. & C.W. Bullrich” 1924 begonnenen Ausbau zu einem echten Markenartikel … bis hin zum Neuanfang 1982, als die Marke – nun in neuen Händen – neben einem modernen Marketing auch eine ordentliche Vertriebsstruktur erhielt.

Die Studenten waren sehr aufgeschlossen und trugen viele Ideen zusammen. Bei einigen muss man sagen, “Schade, dass sie nicht schon früher bekannt waren…”. Der Vormittag an der UMC hat viel Spaß gemacht. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Lorenz Savelsberg und vor allem an die Studenten der UMC!



Erfolgreiche Lesung am 21. März

Es war (fast) so, wie ein halbes Jahr zuvor. Wieder einmal war die älteste Kneipe Charlottenburgs – “Wilhelm Hoeck 1892″ – bis auf den letzten Platz gefüllt. Und das, obwohl es diesmal keine Buchpräsentation gab, sondern “nur” eine Lesung auf dem Programm stand.

Natürlich ging es mit Molle und Medaille wieder um die Geschichte der Kneipe; eine Lesung am authentischen Ort hat ja ihren ganz besonderen Reiz. Und: Es ging um Passagen aus Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure. Diesmal insbesondere um die humorigen und legendären Reklameverse.

Als Clou gab es im dritten Teil Auszüge aus alten Charlottenburger Tageszeitungen – alt heißt hier: zwischen 1892 und 1898. Verwundert vernahmen die Gäste die Geschichte der Schlägerei anlässlich einer Hochzeit, bei der die Braut “mit einem Stuhlbein eine heftige Kopfwunde erlitten” hatte und dem “jungen Ehemann von seinem Schwiegervater drei Vorderzähne ausgeschlagen” wurden. Verwundert deshalb, weil eine solche Geschichte üblicherweise aus der Musikbox kommt: Fredy Sieg hatte in seinem Couplet “Hochzeit bei Zickenschulze” von einer ähnlichen Keilerei berichtet. Das Lied stammt aus den 20er Jahren, die Zeitungsmeldung allerdings schon von 1898. Was wir heute “Gassenhauer” nennen, war früher oft die Veralberung von tatsächlichen Ereignissen. Schade, dass das aus der Mode gekommen zu sein scheint…

Übrigens war die Lesung auch Anlass für zwei sehr schöne Artikel. Der Tagesspiegel (Interview: Daniel Stender – Herzlichen Dank!) ebenso wie das Berliner Abendblatt nutzten in ihren Ausgaben vom 21. März 2009 den Termin, um “Molle und Medaille” vorzustellen; außerdem kündigte die Berliner Woche die Lesung in der Ausgabe vom 18. März an.



Lesung am 21. März 2009

Es ist wieder so weit: Am Sonnabend, den 21. März 2009 lese ich um 18.00 Uhr aus meinen beiden Büchern Molle und Medaille und BULLRICH-SALZ – Marke · Mythos · Magensäure. Eine kleine Überraschung gibt es dazu: Einige Charlottenburger Schätzchen sind auch dabei…

Die Lesung findet statt bei “Wilhelm Hoeck 1892″, Berlin-Charlottenburg, Wilmersdorfer Straße 149. Mit € 5,00 sind Sie dabei!



Bullrich-Salz in der Pharmazeutischen Zeitung

In der Ausgabe 05/2009 vom 29. Januar 2009 veröffentlicht die Pharmazeutische Zeitung, das Zentralorgan für die Apotheker der Bundesrepublik Deutschland, eine Besprechung des Buches BULLRICH-SALZ: Marke · Mythos · Magensäure. Die halbseitige Rezension von Prof. Marcus Plehn gibt dem Buch über einen der ältesten deutschen Markenartikel den gebührenden Raum. Einen herzlichen Dank an die Redaktion!



Lesung beim Berliner Ruderclub

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus zu einer Feier beim Berliner RC! Ohne Rute, dafür aber mit Büchern bewaffnet, werde ich aus meinen Büchern Molle und Medaille sowie Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure lesen. Hintergrund: Horst Hoeck – der Sohn des Gründers von Wilhelm Hoeck 1892 – war Mitglied des Berliner RC und hat 1932 im Vierer mit Steuermann des Berliner Clubs bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Goldmedaille geholt. Lassen wir also am 6.12. den erfolgreichen Sportsmann noch einmal hochleben – er hat es verdient!



Eine kleine Geschichte…

Gestern abend erzählte mir ein Bekannter, er habe mein Bullrich-Buch an einen Freund ausgeliehen. Nachdem dieser bei der Präsentation meine Molle und Medaille erworben hatte, gab er das Bullrich-Buch mit den Worten zurück: “Ich habe jetzt meinen eigenen Gerschwitz!”

Bin ich jetzt berühmt? :-)



Rezension in der “Pharmaziehistorischen Bibliographie”

Nun hat es also auch hier Einzug gehalten, das Buch über das gute alte Bullrich-Salz. Aber ganz ehrlich: Hier gehört es auch hin, in die “Pharmaziehistorische Bibliographie 2008″ – denn Bullrich-Salz ist nun einmal eines der ältesten deutschen Markenartikel und wahrscheinlich das älteste deutsche Fertigarzneimittel. Deshalb freue ich mich über diese Rezension auch ganz besonders. Einen herzlichen Dank an Prof. Dr. Markus Plehn von der Uni Freiburg!



Genussvolle Lesung in Düsseldorf am 17.9.

Vierzig Stühle standen in der Pauli-Apotheke bereit – und nur einer blieb unbesetzt. Hatte ich zu Anfang noch befürchtet, meine Stimme könnte ausfallen (der Apotheker als solches hält da ja immer etwas bereit), wurde es doch ein sehr schöner und für alle Beteiligten genussvoller Lese-Abend mit Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure. Fast hätte man sagen können “Bullrich’s coming home” – denn welcher Ort scheint geeigneter als gerade eine Apotheke, die spannende und humorvolle Geschichte eines traditionsreichen Arzneimittels zum Vortrag zu bringen?

Der erste Teil der Lesung befasste sich mit der Chronik. Von den Anfängen im Berlin des Jahres 1827 bis zur ersten Zäsur 1895 folgten die Zuhörer gebannt den Familienfehden und Erbstreitigkeiten, die auch heute noch einer Fernsehserie alle Ehre machen würden. Nach der Pause kam dann der Humor auf seine Kosten. Eine kleine Geschichte über den Kabarettisten Martin Buchholz (“Was Bullrich-Salz für die Verdauung, ist Buchholz für die Weltanschauung”), eine Zusammenstellung der legendären Reklameverse und der Ausflug in die wilde Geschichte des Spruches “So nötig wie die Braut zur Trauung, ist Bullrich-Salz für die Verdauung” sorgten für Heiterkeit, die noch durch die Versuche übereifriger Verbraucher, selbst dichterisch tätig zu werden (“Lucullus könnt’ noch heute leben, hätt’ man ihm Bullrich-Salz gegeben”), gesteigert wurde. Den Vogel schossen aber die gereimten Kritiken an den Reklameversen ab, die in den 30er Jahren (natürlich anonym) dem Hersteller zugespielt wurden.

Musikalisch umrahmt wurde die Lesung gekonnt von Sibylle Bujanowski, die Auszüge aus den Bach’schen Cello-Suiten in einer Umschrift für Bratsche vortrug.

Die Zuhörer dankten für Lesung und Musik mit langem Beifall. Etliche nutzten die Gelegenheit, vor Ort ein – natürlich signiertes – Buch zu erwerben. Ihnen gilt mein herzlicher Dank! Ebenso ein “Danke” an Renate Rönnau (2. v.l.) von der Aktionsgemeinschaft Benrath, die die vortreffliche Organisation übernommen hatte, an Dr. Gerd Bosma (links), den Inhaber der Pauli-Apotheke, Sibylle Bujanowski (2. v.r.) sowie Ulrich Ohm von der Buchhandlung Dietsch, der leider nicht anwesend sein konnte. Zu einer so wundervollen Veranstaltung komme ich (rechts) gerne wieder!



Lesung in Düsseldorf-Benrath

Benrath, Bach und Bullrich-Salz

Am 17. September 2008 lese ich im Rahmen der Aktion “Benrath liest” in der Pauli-Apotheke (Paulistraße 10, 40597 Düsseldorf) aus meinem Buch BULLRICH-SALZ: Marke · Mythos · Magensäure. Begleitet werde ich von meiner Schwester Sibylle Bujanowski, die das Programm mit Auszügen aus den Suiten für Violoncello Solo von Johann Sebastian Bach – vorgetragen auf der Bratsche – musikalisch untermalt. Beginn: 19.30 Uhr.

Eintrittskarten (€ 8,00/ ermäßigt € 4,00) gibt es ausschließlich bei der Buchhandlung Dietsch (Hauptstraße 47, 40597 Düsseldorf, Telefon 0211/717871).