Beiträge in der Kategorie “Empfehlung”.

Und noch die Nachberichterstattung:

WALD aktuell, die Stadtteilzeitung aus dem Verlag B.Boll in Solingen, resümierte in der Ausgabe vom 7. Dezember über die erfolgreiche Präsentation des Bildbandes über die Walder Kirche:



Pressevorberichterstattung zu »Mittendrin«

Zu »Mittendrin – Die evangelische Kirche in Solingen-Wald« haben das Solinger Tageblatt und die Stadtteilzeitung WALD aktuell zwei schöne Vorberichterstattungen veröffentlicht:

Solinger Tageblatt, 1. Oktober 2011

WALD aktuell, 5. Oktober 2011



Familiengeschichte

… und gleich noch eines:

Lange hatte ich schon geplant, die Familiengeschichte in Buchform zu gießen, aber man kommt ja selten dazu, alle Planungen auch tatsächlich zu realisieren. Der 90. Geburtstag meiner Tante bot sich als Gelegenheit geradezu an, ihr ein Buch über ihren Vater – meinen Großvater – zu schenken … quasi als Auftakt zur gedruckten Familienchronik. Obwohl mich dieser Großvater getauft hat, habe ich ihn nie kennengelernt, denn er lebte in der DDR und verstarb 1963. Deshalb freue ich mich umso mehr, dass ich ihm dieses Buch habe widmen können.

Carl Friedrich Gerschwitz

Klappentext:

Carl Friedrich Gerschwitz, Sohn eines Missionars der Herrnhuter Brüdergemeine und Enkel eines Predigers, der später ebenfalls in die Missionsarbeit wechselte, setzte die Tradition seiner Vorfahren fort; zunächst als Lehrer und Pfarrer der Brüdergemeine, später als Pfarrer der schlesischen und der sächsischen Landeskirche.

Sein Leben zwischen kaiserlicher Kolonialzeit und Deutscher Demokratischer Republik, zwischen der Suche nach Heimat und den Strapazen der Flucht  ist gekennzeichnet durch den unerschütterlichen  Glauben an die Himmlische Führung und zeichnet ein Bild, das für seine Zeit so typisch ist – und doch ganz eigen.

Dieses Buch entstand auf Grundlage eines Lebensberichtes, den Carl Friedrich Gerschwitz wenige Wochen vor seinem Tode 1963 verfasste. Obwohl er mit großem Abstand aufgeschrieben wurde, atmet er die Aktualität der jeweiligen Stunde – so detailreich und plastisch richtet sich der Blick auf ein nicht immer einfaches und doch mit großer Demut geführtes Leben.



Der große Aussiger – Eine Annäherung an Johann Schicht

Heute habe ich das große Vergnügen, wieder einmal ein fertiggestelltes Buch zu präsentieren:

 

Der große Aussiger

 

Klappentext:

Im Jahre 2007 startete die Lokalzeitung von Usti nad Labem, »Ustecky denik«, eine Umfrage, wen ihre Leser für den größten und bedeutendsten Sohn der Stadt hielten. Der Sieger: Johann Schicht. Wer ist dieser Mann, der auch einhundert Jahre nach seinem Tod 1907 noch so populär ist, dass er zum »größten Aussiger« avancierte? Matthias Gerschwitz versucht in seinem Buch eine Annäherung an den nordböhmischen Menschenfreund und Kaufmann Johann Schicht sowie sein Lebenswerk: das Unternehmen Georg Schicht A.G. – die ›Schichtwerke‹ in Aussig an der Elbe.

Etwas zur Entstehung:

Als ich für mein Buch »Molle und Medaille« – die Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs – recherchierte, führte mich mein Weg auch nach Aachen zu einem Enkel des Kneipengründers. Eine spätere zufällige Begegnung in Berlin führte diesen Enkel zu der Idee, die Geschichte seines Urgroßvaters aus der mütterlichen Linie – eben jenes Johann Schicht, der von 1855 bis 1907 lebte – in Buchform gießen zu lassen. So gab er mir den Auftrag zur Recherche und zum Schreiben des vorliegenden Buches sowie zur Produktion von 200 Exemplaren für seinen Eigenbedarf.

Bei der Recherche, die ich leider nicht vor Ort in Usti nad Labem (dem ehemaligen Aussig an der Elbe, auf halbem Wege zwischen Dresden und Prag gelegen) durchführen konnte, da das Stadtarchiv keine Unterlagen besitzt und das alte Firmenarchiv noch nicht gesichtet und sortiert ist, fand ich sehr spannende Dinge heraus: So spielt in einem Kapitel ein Berliner Restaurant eine Rolle, das Carl Zuckmayr als Spielort des 1. Aktes von »Des Teufels General« verwendet hat. Und es stellte sich heraus, dass die Idee des »Volkswagens« gar nicht von Ferdinand Porsche – und noch weniger von Adolf Hitler – stammt, sondern schon viel älter ist.

Die Georg Schicht A.G. – Johann Schichts Vater hatte sie gegründet, der Sohn aber auf den Weg zum Weltruhm gebracht – gehörte 1929 zu den Gründungsfirmen der österreichischen Unilever und ging 1939 in die mittlerweile deutsche Unilever auf. (Zur Unilever gehören Marken wie z.B. Rama und Lätta, Sunil und Omo, Iglo und Langnese etc.)

Da das Thema recht speziell ist und eine Zielgruppe jenseits der Familie verschwindend gering, kamen wir zu dem Entschluss, dieses Buch als reine Privatsache ohne offizielle Veröffentlichung zu erstellen. Trotzdem habe ich die Erlaubnis, Bücher auch extern zu verkaufen. Wer interessiert ist, kann ein Ex. für € 19,90 erwerben. Für Bestellungen aus dem Ausland muss ich leider € 5,00 Porto- und Versandkostenanteil berechnen. Ab einer Menge von drei (3) Büchern liefere ich portofrei.

eMail mit Rechnungsadresse genügt. Hier gibt’s was zum Schnuppern.



Mary, Matthias und die »Geschichten für Entdecker«

2. Juni 2011, Berlin

 

Was macht denn Mary Roos mit den “Geschichten für Entdecker“ in der Hand? Nun – sie, bzw. eines ihrer Lieder ist der Held der Geschichte, die ich zu dieser Anthologie beigesteuert habe. Es gehört zu den leider weniger bekannten Songs und war 1975 auch “nur“ eine B-Seite – aber immerhin wurde es auf einer Single veröffentlicht! Es heißt: “Matthias”. Muss ich noch mehr dazu sagen?

Als Mary Roos wieder einmal auf das Buch hingewiesen wurde, nahm sie Kontakt mit mir auf, um mir u.a. zu erzählen, dass sie “meine” Geschichte schon mehrfach mit großer Freude weitererzählt habe. Zufällig war sie heute in Berlin, wo wir uns treffen konnten.

Übrigens sind die “Geschichten für Entdecker” nicht nur für Mary Roos-Fans interessant: Elf Autoren schreiben über ihren persönlichen Schatz. Es sind erfundene, erlebte und erträumte Geschichten über Häuser, Lieder, Medaillons, Tagebücher oder Schatullen, die man ebenso gerne liest oder auch vorlesen kann. Das Büchlein ist eine wunderbare Geschenkidee – und man tut sogar noch Gutes:

Von jedem verkauften Exemplar geht € 1,00 als Spende an die Aktion “Lichtblicke”. Die 1998 gegründete Spendenaktion unterstützt Kinder, Jugendliche und deren Familien aus NRW, die in eine materielle, finanzielle oder seelische Notlage geraten sind. Informationen dazu unter www.lichtblicke.de.

Geschichten für Entdecker.
Herausgeber: Birgit Fabich
Verlag: BLIX – der neue Selbstverlag
ISBN: 978-3-0002-6689-8
Seiten: 84
Preis: € 9,50

Bestellbar u.a. bei Amazon oder (das geht schneller) bei mir – und dann auch mit meiner Signatur.

Leseprobe



Gemeinschaftslesung in Essen am 2. Juli 2011

Ich möchte alle Leser/innen auf eine Veranstaltung aufmerksam machen, die es in dieser Form noch nicht gegeben hat und zu der ich Euch gern begrüßen würde.

Am

02.07.2011 ab 19.00 Uhr
im Unperfekthaus Essen, Saal 222
Friedrich-Ebert-Str. 18
45127 Essen

(schräg gegenüber dem EKZ Limbecker Platz)

führt Carsten Koch durch ein gewaltiges Feuerwerk von 12 lesenden Autorinnen und Autoren der näheren und weiteren Umgebung.

Es werden gelesen und lesen:

Matthias Gerschwitz, Berlin
Manu Wirtz, Eifel
Michael Heinen-Anders, Köln
Cornelia Aistermann, Bielefeld
Mark Galsworthy, Berlin
Carsten Koch, Schwelm
Torsten Buchheit, Münchweiler
Ingolf Ludmann-Schneider, Berlin
Christina M. Passarelli, Bocholt
Bea Anders, Mülheim a.d. Ruhr
Pamela Menzel, Pulheim
Anke Höhl-Kayser, Wuppertal

Vom Katzenkrimi über Fantasy, Gedichte, Kurzgeschichten und – in meinem Falle: Lebenserfahrung mit HIV – bis zum heiteren Gartenlexikon ist alles dabei. Es wird ein bunt gemischtes Programm, bei dem für jeden etwas dabei ist.

Die lesenden Autoren stellen sich hinterher gern den Fragen der Besucher und wer gern einmal Bücher abseits des Alltäglichen lesen will, der ist hier genau richtig.

Das Unperfekthaus bietet den Besuchern der Veranstaltung eine fünfstündige Getränkeflatrate für 6,50 Euro. Mehr Kosten entstehen nicht, um diesen Hochgenuss der kleinen Literatur zu erleben. Es wird kein Eintrittsgeld erhoben.

Eine Bitte noch: Einige der Autoren stehen zum Teil zum allerersten Mal auf der Bühne und es wäre einfach wunderbar, wenn wir den Saal gut gefüllt bekämen. Bringt also Angehörige, Freunde, Bekannte und Leser Eures Blogs mit. Schreibt über diese Veranstaltung, verlinkt hierher oder “klaut” gern den ganzen Beitrag. Hauptsache ist, es macht allen Anwesenden viel Spaß. Wir Autoren tun alles dafür, was uns möglich ist.



Neues Projekt wird pressetechnisch begleitet

Gerade komme ich von einer Recherchereise zurück. Meine Idee, einen Bildband über die ev. Kirche meines Heimatortes zu Gunsten der Denkmalstiftung dieser Kirche zu erstellen wurde begeistert angenommen … und findet reichhaltige Unterstützung.

Die Kirche verfügt über einen fast 1000-jährigen Turm, der das älteste Gebäude der Stadt ist und ist das beste Beispiel dafür, wie sich ein Dorf um eine Kirche entwickelt hat. Natürlich gibt es tausende solcher Kirchlein … aber mir ist diese nun mal besonders wichtig.

Auch die Lokalpresse konnte ich schon für das Projekt gewinnen. Heute erschien im »Solinger Tageblatt« der folgende Artikel:

Solinger Tageblatt, 4. März 2011



Guter Deutsch hilft nix

Nun muss ich mir doch mal etwas von der Seele schreiben – wobei es in der Tat um “Schreiben“ geht … aber lest selbst:

Guter Deutsch hilft nix

Neulich las ich in einem Autoren-Forum einen interessanten Beitrag. Aus einer ernsthaften Anfrage nach der grammatikalisch richtigen Konjugation des Verbs »abwinken« – heißt es nun »abgewinkt« oder »abgewunken«? – entspann sich ein Disput über die Notwendigkeit der richtigen Verwendung der deutschen Sprache. Eine Forumsteilnehmerin, die sich bislang nur in der Theorie über ihre noch zu schreibenden Bücher ergangen hatte, verstieg sich zu folgender Formulierung:

»Unter 100 von meinen Lesern gibt es vermutlich nur 2 die perfekt in Wort und Schrift sind. Für die anderen muß ich es schreiben wie man spricht.«

Lassen wir mal die mangelnde Zeichensetzung, die fehlenden grammatikalischen Grundkenntnisse, die sicherlich steigerungsfähige Fabulierkunst sowie die vernachlässigten Vorgaben über die Schreibweise von Ziffern und Zahlen außen vor und widmen uns ausschließlich dem Neuigkeitsgehalt dieser Botschaft: Was lernen wir? Es gibt einen Unterschied zwischen Autor und Leser.

Ich höre schon die zukünftigen Stoßseufzer aller Rezensenten, die sich über zwischen Buchdeckel gepresstes schlechtes Deutsch ärgern: »Hier wurde wieder mal ein Leser zum Autor gemacht.« Bock und Gärtner haben ausgedient; Koch und Kellner sind wieder in die Gastronomie zurückgekehrt. Leser und Autoren sind das neue, unheilvolle Gespann des gesellschaftlichen Disputes.

Dort der Leser – unfähig, auch nur ein Gran guter deutscher Sprache oder korrekter Rechtschreibung, derer sich ein Autor befleißigen könnte, zu goutieren; hier der Autor – gefangen im viel zu engen Korsett des mangelnden Sprach- und Wissenshorizonts des zukünftigen Lesers. Will der Autor auch nur den Hauch eines Erfolges haben, muss er sich auf die anzunehmenden sprachlichen Defizite seiner potenziellen Zielgruppe einlassen. Der Leser ist also schuld, dass der Autor seine Sprache – oder zumindest die korrekte Verwendung derselben – verloren hat.

Dunkle Wolken zeichnen sich am Horizont ab. Wenn Leser nicht mehr die geeignete Zielgruppe für ambitionierte Autoren sind, müssen diese zukünftig eben für andere Autoren schreiben; kein Autor darf dann aber noch lesen – weder ein fremdes noch ein eigenes Werk – weil er sich auf diese Weise als Teil der inkriminierten Zielgruppe zu erkennen gäbe. So leicht und so schnell wird man zur »persona non grata«, zu einem im unteren gesellschaftlichen Bereich angesiedelten unsozialisierbaren Wesen. Das sind fürwahr keine schönen Aussichten; aber das Leben wird eben nicht einfacher …

Bleibt uns also das Fernsehen. Gut, dass wir es haben.



Lesung in Solingen am 25. Mai 2010

Datum: Dienstag, 25. Mai 2010
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Solingen, Buchhandlung »Bücherwald«, Walder Kirchplatz 36

Solingen: Am 25. Mai bin ich zu Gast in der Solingen-Walder Buchhandlung »Bücherwald« und lese aus meinem neuen Buch “Das Haus in der Kaiserstraße” – die Geschichte des Hauses, in dem ich groß geworden bin.

Vorwort:

Erinnerung ist eine Form der Begegnung

Eine Postkarte ist schuld.

Vielleicht wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Geschichte des Hauses zu recherchieren, in dem ich aufgewachsen bin, hätte ich nicht im Internet eine alte Postkarte entdeckt. Ein Ausschnitt daraus ziert die Titelseite, und die Bildunterschrift stand Pate für den Buchtitel: Das Haus in der Kaiserstraße, obwohl es zu meiner Zeit bereits an der Stresemannstraße stand.

Das nach bewährter bergischer Tradition in Fachwerk errichtete und verschieferte Gebäude kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken, hatte es doch in den nunmehr beinahe 180 Jahren seiner Existenz nicht weniger als neun verschiedene Anschriften, ohne sich auch nur ein einziges Mal vom Fleck zu bewegen. Und es verkörpert ein Stück Geschichte der bis 1929 selbständigen Stadt Wald, denn es ist Sinnbild der industriellen, der kirchlichen und der kulturellen Tradition des “Wauler Dorps”.

Das Wichtigste an einem Haus aber sind seine Bewohner, die dort liebten, lachten, litten und lebten. Es waren ungezählte Menschen – viel mehr, als ich in den unterschiedlichen Quellen herausfinden konnte. Sie alle lebten im Haus in der Kaiserstraße.

Ich war einer von ihnen.

Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, mit 5 € Eintritt sind Sie dabei. Der »Bücherwald« bittet um vorherige Platzreservierung unter Tel.: 0212/318 319.

Übrigens: Es wird eine musikalische Untermalung geben. Wer und was? Überraschung!



Lesung bei »Hoeck« am 8. Mai 2010

Am 8. Mai um 18.00 Uhr heißt es bei »Wilhelm Hoeck 1892« wieder einmal: Bücher frei! Unter dem Motto »HOECKst verwunderlich« lädt Matthias Gerschwitz zu einem literarischen Kneipenrundgang ein. Bekanntes und Unbekanntes, Fremdes und Eigenes, Gereimtes, Ungereimtes und Zusammengereimtes: Ein Streifzug durch die Welt der Romane, Chroniken ud Kurzgeschichten. Durch Kabarett- und Chansontexte. Texte über Männer und Frauen. Texte über Berlin. Und die anderen Themen.

Samstag, 8. Mai 2010
18.00 Uhr
»Wilhelm Hoeck 1892«
Wilmersdorfer Straße 149
10585 Berlin-Charlottenburg
Telefon: 030-341 81 74

Eintritt: € 7,00