Klappentext

Sie steht da, als hätte sie dort schon immer gestanden. Dabei wurde sie erst 1824 eingeweiht. Und doch war dieser Platz schon immer »ihr« Platz, zumindest, soweit die Überlieferung zurückreicht.

Sie wirkt klein und kompakt. Und doch kann man sie aus (fast) allen Himmelsrichtungen deutlich erkennen. Denn sie steht auf einer kleinen, fast unmerklichen Anhöhe, die das Zentrum des »Wauler Dorps« und den Mittelpunkt der Gemeinde markiert. Blickt man aus den Fenstern im Turm, kann man weit ins Land schauen – und bei gutem Wetter sogar den Kölner Dom erkennen.

Sie verkörpert einen Anachronismus. Hier gehen ein romanischer Turm, eine barocke Turmhaube und ein klassizistisches Kirchenschiff eine unzertrennliche Verbindung ein – eine Verbindung, die aussieht, als wäre sie geplant … und dabei liegt weit mehr als ein halbes Jahrtausend zwischen den einzelnen Bauten.

Sie steht mittendrin im Dorf:  die evangelische Kirche Solingen-Wald.