Beiträge im Mai 2010.

Lesung in Solingen am 25. Mai 2010

Datum: Dienstag, 25. Mai 2010
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Solingen, Buchhandlung »Bücherwald«, Walder Kirchplatz 36

Solingen: Am 25. Mai bin ich zu Gast in der Solingen-Walder Buchhandlung »Bücherwald« und lese aus meinem neuen Buch “Das Haus in der Kaiserstraße” – die Geschichte des Hauses, in dem ich groß geworden bin.

Vorwort:

Erinnerung ist eine Form der Begegnung

Eine Postkarte ist schuld.

Vielleicht wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Geschichte des Hauses zu recherchieren, in dem ich aufgewachsen bin, hätte ich nicht im Internet eine alte Postkarte entdeckt. Ein Ausschnitt daraus ziert die Titelseite, und die Bildunterschrift stand Pate für den Buchtitel: Das Haus in der Kaiserstraße, obwohl es zu meiner Zeit bereits an der Stresemannstraße stand.

Das nach bewährter bergischer Tradition in Fachwerk errichtete und verschieferte Gebäude kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken, hatte es doch in den nunmehr beinahe 180 Jahren seiner Existenz nicht weniger als neun verschiedene Anschriften, ohne sich auch nur ein einziges Mal vom Fleck zu bewegen. Und es verkörpert ein Stück Geschichte der bis 1929 selbständigen Stadt Wald, denn es ist Sinnbild der industriellen, der kirchlichen und der kulturellen Tradition des “Wauler Dorps”.

Das Wichtigste an einem Haus aber sind seine Bewohner, die dort liebten, lachten, litten und lebten. Es waren ungezählte Menschen – viel mehr, als ich in den unterschiedlichen Quellen herausfinden konnte. Sie alle lebten im Haus in der Kaiserstraße.

Ich war einer von ihnen.

Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr, mit 5 € Eintritt sind Sie dabei. Der »Bücherwald« bittet um vorherige Platzreservierung unter Tel.: 0212/318 319.

Übrigens: Es wird eine musikalische Untermalung geben. Wer und was? Überraschung!



Berliner Sparkasse goes “Endlich mal was Positives”

Die Berliner Sparkasse scheut auch vor Tabu-Themen nicht zurück. In der Mai-Ausgabe des Kundenmagazins Berliner Akzente erschien ein großer und informativer Bericht über mein Buch “Endlich mal was Positives” und mich. Ein herzlicher Dank für die ausgesprochen gute Arbeit geht an Jörg Oberwittler, der das Interview mit mir führte und diesen Artikel verfasst hat.