Nominierung für den Annemarie-Madison-Preis
Gestern vernahm ich mit großer Freude, dass ich neben zwei weiteren Autoren für mein Buch “Endlich mal was Positives” für den Annemarie-Madison-Preis nominiert wurde, der seit 1995 alljährlich zu den Münchner Aids-Tagen (5.-7. März 2010) vergeben wird.
Nachdem ich von dem Preis vorher noch nie etwas gehört hatte, habe ich mich mal kundig gemacht: Annemarie Madison gehört zu den ehrenamtlichen Pflegern und Helfern der AIDS-Kranken und HIV-Positiven der ersten Stunde. Sie lebt in San Francisco und ist seit 1984 intensiv mit der Begleitung der Erkrankten befasst. Damals war AIDS noch gleich Tod – und sie hat über 250 Patienten begleitet, von denen 11 immer noch leben. Seit dem medizinischen Fortschritt und den modernen Medikamenten, die Lebenserwartung und -qualität sehr stark gesteigert haben, liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit darauf, HIV-Infizierte und AIDS-Kranke aus der stigmatisierten Ecke zu holen, indem sie unablässig für Toleranz, Verständnis und Hilfe wirbt.
Das Münchner KIS Forschungskuratorium für Immunschwäche hat diesen Preis etabliert, der Verdienste für einen menschlichen Umgang mit AIDS – der Krankheit und den Infizierten/Erkrankten – würdigt.
Für einen solchen Preis nominiert zu sein, ist eine tolle Sache – da freue ich mich riesig drüber. Eine Jury wird darüber entscheiden, wer ihn gewinnt – und am 5. März wird der Gewinner bekanntgegeben.
