Am Wochenende erschien in der Online-Ausgabe der “Berliner Akzente” ein Tipp von einer Leserin, die meine Molle und Medaille empfiehlt. Ich kann mich bei Elli Kränzer aus Berlin-Neukölln nur bedanken – für die ausgesprochen schöne Rezension und die 5 Sterne.
Veröffentlicht von admin am 30. März 2009 um 12:15 .
Kategorien: Allgemeines, Berlin, Empfehlung, Molle und Medaille, Orte & Locations, Rezension.
Gestern, am 28. März, feierte die TEE-LESE – ein kleines und feines Antiquariat mit Teegeschäft in der Kreuzberger Großbeerenstraße – ein Frühlingsfest. Als es hieß, dass jeder der Anwesenden zum Programm beitragen dürfe, ließ ich mich nicht lumpen und las einige Kapitel aus Molle und Medaille – zum ersten Male nicht am authentischen Ort. Endlich konnte ich auch die sonst vernachlässigten Kapitel über die Inneneinrichtung, die Musikbox und die Registrierkasse zum Vortrage bringen – natürlich abgerundet durch die Soziologie der Gäste, zusammengestellt aus vielen Jahrzehnten Gastronomie.
Die Reaktion war phantastisch: Durch die bildhafte Beschreibung der altehrwürdigen Kneipe fühlten sich viele Zuhörer so, als wären sie schon dagewesen – was sie bald nachholen wollen. Und mit Michael Röblitz, dem Chef der TEE-LESE, werde ich zügig einen Termin zur Lesung aus Molle und Medaille vereinbaren.
Veröffentlicht von admin am 29. März 2009 um 01:45 .
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Der Lesung am 21. März folgten heute, am 25. März, spannende 90 Minuten an der University of Management and Communication (UMC) in Potsdam. Lorenz Savelsberg, Geschäftsführer des Unternehmens Rights n’ Faces und Dozent an der UMC, bat mich, einen Vortrag über “Integrierte Unternehmenskommunikation” am Beispiel der Geschichte von BULLRICH-SALZ – wie in meinem Buch dargestellt – zu halten. Und tatsächlich bietet die Chronik einiges, was auch für das moderne Marketing interessant ist: Angefangen vom erbitterten Kampf zweier Firmen zwischen 1863 und 1920, die sich im Firmennamen nur graduell unterschieden: A. W. Bullrich hier – C. W. Bullrich da, aber ein gleichnamiges Produkt – Original Bullrich’s Salz – vertrieben … über den nach dem Zusammenschluss zu “A.W. & C.W. Bullrich” 1924 begonnenen Ausbau zu einem echten Markenartikel … bis hin zum Neuanfang 1982, als die Marke – nun in neuen Händen – neben einem modernen Marketing auch eine ordentliche Vertriebsstruktur erhielt.
Die Studenten waren sehr aufgeschlossen und trugen viele Ideen zusammen. Bei einigen muss man sagen, “Schade, dass sie nicht schon früher bekannt waren…”. Der Vormittag an der UMC hat viel Spaß gemacht. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank an Lorenz Savelsberg und vor allem an die Studenten der UMC!
Veröffentlicht von admin am 25. März 2009 um 15:03 .
Kategorien: Allgemeines, Bullrich-Salz, Termine.
Es war (fast) so, wie ein halbes Jahr zuvor. Wieder einmal war die älteste Kneipe Charlottenburgs – “Wilhelm Hoeck 1892″ – bis auf den letzten Platz gefüllt. Und das, obwohl es diesmal keine Buchpräsentation gab, sondern “nur” eine Lesung auf dem Programm stand.

Natürlich ging es mit Molle und Medaille wieder um die Geschichte der Kneipe; eine Lesung am authentischen Ort hat ja ihren ganz besonderen Reiz. Und: Es ging um Passagen aus Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure. Diesmal insbesondere um die humorigen und legendären Reklameverse.

Als Clou gab es im dritten Teil Auszüge aus alten Charlottenburger Tageszeitungen – alt heißt hier: zwischen 1892 und 1898. Verwundert vernahmen die Gäste die Geschichte der Schlägerei anlässlich einer Hochzeit, bei der die Braut “mit einem Stuhlbein eine heftige Kopfwunde erlitten” hatte und dem “jungen Ehemann von seinem Schwiegervater drei Vorderzähne ausgeschlagen” wurden. Verwundert deshalb, weil eine solche Geschichte üblicherweise aus der Musikbox kommt: Fredy Sieg hatte in seinem Couplet “Hochzeit bei Zickenschulze” von einer ähnlichen Keilerei berichtet. Das Lied stammt aus den 20er Jahren, die Zeitungsmeldung allerdings schon von 1898. Was wir heute “Gassenhauer” nennen, war früher oft die Veralberung von tatsächlichen Ereignissen. Schade, dass das aus der Mode gekommen zu sein scheint…
Übrigens war die Lesung auch Anlass für zwei sehr schöne Artikel. Der Tagesspiegel (Interview: Daniel Stender – Herzlichen Dank!) ebenso wie das Berliner Abendblatt nutzten in ihren Ausgaben vom 21. März 2009 den Termin, um “Molle und Medaille” vorzustellen; außerdem kündigte die Berliner Woche die Lesung in der Ausgabe vom 18. März an.
Veröffentlicht von admin am 22. März 2009 um 13:30 .
Kategorien: Allgemeines, Berlin, Bullrich-Salz, Empfehlung, Lesungen, Molle und Medaille, Orte & Locations, Rezension, Termine.
Im März weilte ich für eine Woche in Solingen, um für eine neues Buchprojekt – diesmal keine Berliner, sondern eine Solinger Geschichte – zu recherchieren. Die beiden Tageszeitungen meiner Heimatstadt unterstützten das Projekt: Das Solinger Tageblatt – im WZ-Verbund – startete am 12. März 2009 einen Aufruf an die Leser, wer noch alte Fotos von einem bestimmten Areal habe, und die Solinger Morgenpost (Regionalausgabe der Rheinischen Post) brachte – nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs ein wichtiges Dauerthema – einen Bericht aus dem Solinger Pendant. Zufälligerweise war ich anwesend und wurde prompt interviewt. Den Artikel vom 13.03.2009 sehen Sie hier.
Veröffentlicht von admin am 16. März 2009 um 17:26 .
Kategorien: Allgemeines, Orte & Locations, Recherche, Solingen.