Beiträge im November 2008.

Solingen, die Zweite!

Auch das Solinger Tageblatt hat eine Rezension des Buches Molle und Medaille gebracht. Am 25. Oktober schon, aber erst jetzt kam ich in den Besitz des Artikels. Und wieder einmal zeigt sich, dass die Heimat anhänglich ist – und gerne über die Söhne der Stadt berichtet.



Lesung beim Berliner Ruderclub

Am 6. Dezember kommt der Nikolaus zu einer Feier beim Berliner RC! Ohne Rute, dafür aber mit Büchern bewaffnet, werde ich aus meinen Büchern Molle und Medaille sowie Bullrich-Salz: Marke · Mythos · Magensäure lesen. Hintergrund: Horst Hoeck – der Sohn des Gründers von Wilhelm Hoeck 1892 – war Mitglied des Berliner RC und hat 1932 im Vierer mit Steuermann des Berliner Clubs bei den Olympischen Spielen in Los Angeles die Goldmedaille geholt. Lassen wir also am 6.12. den erfolgreichen Sportsmann noch einmal hochleben – er hat es verdient!



Geburtstag (in memoriam)

Heute, am 21. November, könnten wir den 106. Geburtstag von Kurt Hoeck, dem älteren Sohn von Wilhelm Hoeck, begehen. Kurt schied allerdings schon wenige Tage nach seinem 28. Geburtstag aus dem Leben und wurde am 2. Dezember 1930 im Hoeck’schen Familiengrab auf dem Luisen-Kirchhof in der Charlottenburger Königin-Elisabeth-Straße zu Grabe getragen. Mehr zur Hoeck’schen Firmen- und Familiengeschichte gibt’s natürlich in dem Buch Molle und Medaille zu lesen…



Hoeck bei Hoeck

Heute abend – da es bereits nach Mitternacht ist, also gestern abend – hatte Wilhelm Hoeck 1892 hohen Besuch: Der Enkel des Gründers und Sohn des Ruder-Olympiasiegers, mit Namen ebenfalls Horst, besuchte anlässlich eines Berlin-Aufenthaltes mit zwei Mitarbeiterinnen seines Unternehmens die Alt-Berliner Kneipe. Auch wenn Haus und Kneipe nicht mehr in Familienbesitz sind, ist das Interesse – speziell nach Erscheinen des Buches Molle und Medaille – groß. Zufällig war ich auch anwesend – und so ergab sich ein Eintauchen in die Geschichte der ältesten Kneipe Berlin-Charlottenburgs. Horst Hoeck jr. erstand umgehend zwei Exemplare von Molle und Medaille für seine Mitarbeiterinnen, die ich natürlich gerne signierte.



Die Heimat ruft…

Nun hat mich auch meine Heimatstadt wiedergefunden: Die Solinger Morgenpost, Unterausgabe der Rheinischen Post, veröffentlichte am 15. November 2008 einen sehr schönen Artikel zu meinem Buch Molle und Medaille. Das Foto entstammt meiner Lesung aus dem Bullrich Salz-Buch im März 2008, inhaltlich gibt es zwei kleine Fehler (ich wurde in Wuppertal geboren und nicht in Solingen – und Horst Hoeck war Ruderer im Vierer und kein Steuermann), aber eins stimmt: Wer nach Charlottenburg zu Wilhelm Hoeck 1892 kommt, kann mich durchaus dort antreffen… :-)



Es sind die kleinen Dinge, …

… die Freude machen. Heute abend saß ich beim Österreicher (für Berliner: Schweighofer’s in der Weimarer Straße 12 in Charlottenburg), als ich einen Gast den Wirt fragen hörte: “Der Matthias Gerschwitz hat doch das Buch über Bullrich-Salz geschrieben” – und der Wirt sagte “Ja, der Autor sitzt da vorne”.  Sofort kam ich mit den Gästen ins Gespräch, denn einer von ihnen war und ist langjähriger Bullrich-Verwender – und ein Bullrich-Spruch jagte den nächsten. Quintessenz: Es gibt viel zu erzählen – und das Bullrich-Buch macht nach wie vor Geschichte(n) …



Eine kleine Geschichte…

Gestern abend erzählte mir ein Bekannter, er habe mein Bullrich-Buch an einen Freund ausgeliehen. Nachdem dieser bei der Präsentation meine Molle und Medaille erworben hatte, gab er das Bullrich-Buch mit den Worten zurück: “Ich habe jetzt meinen eigenen Gerschwitz!”

Bin ich jetzt berühmt? :-)